Maximilian Schich - On Complexity, Cognition and Art
Curriculum Vitae
Version vom 5. Februar 2008
Maximilian Schich
 
Adresse: Westendstrasse 80 | D-80339 München | Deutschland
Tel: +49-179-6678041 | Mail: maximilian@schich.info | Home: www.schich.info
Geburtsdatum: 10.10.1974 | Staatsangehörigkeit: Deutsch
 
Überblick
Forschungsschwerpunkt:  Kunst & Komplexe Netzwerke (in Zusammenarbeit mit Netzwerkforschern und Kunstwissenschaftlern).
Erfahrung:  Dr. phil. (des.) und Magister Artium in Kunstgeschichte;
Über 10 Jahre Produktmanagement-Erfahrung im Rahmen von Projekt Dyabola (d.h. einer semantischen Datentechnologie);
Internationale Patentanmeldung mit Max-Planck für eine Methode zur Herstellung skalierbarer Bildmatrizen (siehe Publikationsliste).
 
Berufserfahrung
Center for Complex Network Research (CCNR), Northeastern University, Boston
Feb 2008 - Apr 2008 
Visiting Associate Research Scientist (außerordentlicher Gastwissenschaftler) zur Untersuchung von Phämnomenen von Häufung und Zeit in der Kunstgeschichte mit Prof. Albert-Lázló Barabási.
 
Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte) Rome
Jan|Juni - Okt 2008 
Bildkonstruktionen bei Annibale Carracci und Caravaggio: Analyse der Repoussoirfiguren mit Hilfe skalierbarer Bildmatrizen. Das Projekt mit Prof. Sybille Ebert-Schifferer und ihrem Team verwendet meine Methode zur Produktion skalierbarer Bildmatrizen, die von der Bibliotheca Hertziana zusammen mit der Max-Planck-Innovation GmbH international zum Patent angewendet worden ist.
 
Projekt Dyabola
Mai 1998 - Dezember 2007  Dyabola Programmentwicklung. Konzeption, Entwicklung und Lokalisierung von neuer und verbesserter Funktionalität der Dyabola-Programmkomponenten zusammen mit Ralf Biering und Prof. Vinzenz Brinkmann. Fortlaufende Integration von Bedarf, Notwendigkeiten und Möglichkeiten in eine umfassende Produktvision in Reaktion auf Endbenutzer, Partnerprojekte und Entwickler.
 
Mai 1998 - Mai 2006  Dyabola Weboberfläche. Planung, Rapid-Prototyping und Implementierung mehrerer Produktgenerationen zusammen mit Ralf Biering und Prof. Vinzenz Brinkmann. Vorstellung erster öffentlicher Terminals in zwei Ausstellungen im Mai 1998 (Ausser Rom ... nichts schönes auf der Welt der Winckelmann Gesellschaft Stendal in Schloss Wörlitz) sowie im Dezember 1998 (Hochrenaissance im Vatikan in der Kunst- und Ausstellungshalle Bonn).
 
Juni 1997 - Dezember 2007  Dyabola Partner- und Kundenberatung, inklusive verschiedener Bibliothekskataloge und Forschungsdatenbanken: z.B. der Römisch Germanischen Kommission (RGK), des Deutschen Archäologischen Institutes (DAI), des Staedelschen Kunstinstitutes Frankfurt, der Winckelmann Gesellschaft Stendal sowie einzelner Wissenschaftler; Produktion von Handbüchern; Präsentationen und Vor-Ort-Kundenservice in Deutschland, Europa und den U.S.A.; Aquise mehrerer institutioneller Kunden wie z.B. des Metropolitan Museum und des Institute of the Fine Arts bei Konferenzen der ARLIS/NA und der VRA.
 
Dezember 1999 und Juni 2004  Inventardatenbank des Museums für Abgüsse München (MfA). Analyse und Beratung bezüglich Datenrevision, Bildverarbeitung und Konnektivität zum Prometheus-Bildarchiv.
 
Juni 1997 - Mai 2006  Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance. Analyse und Beratung bezüglich mehrerer tiefgreifender Revisionsaufgaben und dem allgemeinen Arbeitsablauf.
 
  Dr. Pfanner GmbH
September - Oktober 1997  Restaurierung des Münchner Siegestores. Steinmetzarbeiten und photographische Dokumentation.
 
  Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek München
Dezember 1997 - Januar 1998 
und Juli 2000
Ausstellungen Das Feige(n)blatt und Der Torso - Ruhm und Rätsel. Produktion von Faksimile im Team von Prof. Raimund Wünsche und Prof. Vinzenz Brinkmann.
 
November 1996 - Oktober 1998  Inventar der Glyptothek. Revision und photographische Dokumentation der Objekte der Glyptothek und davon ausgehend Entwicklung und Produktion einer Inventardatenbank mit mehr als 15.000 Photos, einer umfassenden Bibliographie seit 1830 und Information zur Provenienz der Stücke.
 
  Zentralinstitut für Kunstgeschichte München
Oktober - Dezember 1998  Im Brennpunkt der Moderne - Mies van der Rohes Haus Tugendhat. Ausstellungsplanung und -implementierung im Team von Prof. Wolf Tegetoff.
 
November 1996 - Oktober 1998  DOCMA - Documentation of Modern Architecture. Konzeption und Rapid-Prototyping einer Datenbank im Team von Prof. Wolf Tegetoff.
 
  Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)
November 1999 - Februar 2000  Institut für Kunstgeschichte. Zwischenprüfungstutorium in Zusammenarbeit mit Stefan Hertle.
 
Mai 1996 - Juli 1997  Institut für Klassische Archäologie. Wissenschaftliche Hilfskraft (Diaschieber).
 
  Event Management und DJ Sets
Juli 1997 - Februar 1999  Fachschaft Kunstgeschichte - LMU-München. Organisation von öffentlichen Veranstaltungen mit Video- und Performance-Künstlern; Schaffung einer unabhängigen finanziellen Basis der Fachschaft. Bis zu 800 Gäste.
 
1990 - Juni 1994  Rent a Party - Georg Gasteiger / Maximilian Schich. Gründung einer Firma sowie Organisation von öffentlichen Veranstaltungen bis zu 1000 Personen. Zusammenarbeit mit öffentlichen Einrichtungen: z.B. Kreisjugendring, katholische wie evangelische
Gemeinden, Schulen,...
 
Bildung
April 2001 - Mai 2007  Humboldt-Universität zu Berlin

Dr. phil. (des.) in Kunstgeschichte über Rezeption und Tradierung als komplexes Netzwerk. Der CENSUS und visuelle Dokumente zu den Thermen in Rom.; Betreuer: Prof. Horst Bredekamp und Prof. Arnold Nesselrath; Prädikat: magna cum laude; Abstract siehe www.schich.info/de/dissertation_abstract.htm.
 
Februar 2002 - Januar 2004  Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte), Rom

Doktorandenstipendium
 
September 1995 - März 2001  Ludwig-Maximilians-Universität München

Magister Artium in Kunstgeschichte, Klassischer Archäologie und Allgemeiner Psychologie; Abschlußarbeit zum Thema: Thermengrundrisse auf Renaissancezeichungen. Exemplarische Untersuchungen zu Entwicklung und Auswirkungen; Note: 1,26; Betreuer: Prof. Hubertus Kohle.
 
Juli 1994 - September 1995  Jugendherberge Regensburg

Zivildienst
 
September 1985 - Juni 1994  Gymnasium Erding / Schyrengymnasium Pfaffenhofen/Ilm

Abitur (Kunst & Mathematik)
 
Fähigkeiten
Sprachen:  Fliessend: Deutsch, Englisch, Italienisch;
Lesefähigkeit: Latein, Spanisch, Französisch.
 
Professionelle IT-Fähigkeiten:  Bildverarbeitung, Datenbanken, Desktop Publishing, Web Design, Office, OCR, GPS, Network Analysis, Information Visualization, Systemadministration.
 
Systeme:  Apple, Windows, Linux.
 
Computersprachen:  HTML, XML, RDF, verschiedene Makrosprachen.
 
Referenzen bezüglich der oben genannten Punkte erhalten Sie auf Anfrage unter maximilian@schich.info
11. Mai 2007